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Die ornithologische Arbeitsgemeinschaft ist der lockere, vereinsübergreifende Zusammenschluß von im Kreis Unna ehrenamtlich tätigen Ornithologen. Auf dieser Eingangsseite finden Sie aktuelle (Vogel-) Beobachtungen und mehr zum Thema Ornithologie aus dem Kreis Unna. Mehr zur OAG finden Sie unter „OAG Kreis Unna„.

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Bitte beachten Sie, dass die OAG keine Angestellten hat – Beobachtungsmeldungen werden daher zwar möglichst zeitnah aber immer mit Verzögerung veröffentlicht. Eine weitergehende Unterstützung, die Bearbeitung von Anfragen und mehr ist oftmals nicht leistbar. Und vor allem: Denken Sie daran, dass die Melder und Beobachter einen erheblichen Teil ihrer Zeit dafür einsetzen, dass wir alle immer aktuell informiert sind. Die fundierte Aufarbeitung einer umfangreicheren Beobachtung einschließlich der Bearbeitung der Fotos dauert schnell zwei Stunden und mehr. Bitte bewahren Sie deshalb den Respekt vor den Urheberrechten und den Leistungen der hier veröffentlichenden Ornithologen – nutzen Sie die Daten ausschließlich zu Ihrer privaten Information. Danke!

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Verhalten im Gelände:

Zum Schutz der Vogelwelt und der Natur bitten wir Sie um ein besonders rücksichtsvolles Verhalten. Das Ornitho-Portal hat dazu maßgebliche Informationen zusammengestellt. Wir bitten Sie bei der Vogelbeobachtung und der Vogelfotografie darum, diese Regel einzuhalten – herzlichen Dank!

Die aktuellen Beobachtungsmeldungen aus dem Kreis Unna:

Schwerte: Uhu, 18.01.2017 (Gerd Sauer, Hans Joachim Göbel)

Am 18.01.2017 habe ich mit Gerd Sauer mal wieder den Westhofener Uhu gesehen. Auf dem Fotoausschnitt ist gut zu erkennen, dass wir ihn wohl nicht gestört haben. Er schlief seelenruhig weiter. Nach wochenlangem Suchen haben wir wohl endlich einen Tageseinstand gefunden. Wenn es der gleiche ist, den ich sporadisch gehört und gesehen habe, war er heute ca. 2,1 km vom letzten Fundort entfernt. Den Spuren nach zu urteilen, ist er hier wohl öfters. Mal abwarten, ob ich noch Nachmeldungen (Weibchen) machen kann.

Uhu in Schwerte, 18.01.2017 Foto: Hans Joachim Göbel

Uhu in Schwerte, 18.01.2017 Foto: Hans Joachim Göbel

Unna. Kleinspecht, 18.01.2017 (Gudrun und Günter Reinartz)

Wir waren noch einmal im Kurpark von Unna Königsborn. Die Kernbeißer wollte sich nicht fotografieren lassen, waren wieder hoch in den Wipfeln im Gegenlicht und flogen davon, als wir unseren Standort wechselten. Dafür zeigte sich ein Kleinspecht, meist versteckte er sich zwischen dicken Efeustängeln und war immer in Bewegung.

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Kleinspecht im dichten Geäst.

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Kernbeißer im Gegenlicht.

 

Fröndenberg / Unna: Kornweihe, Kolkraben, Waldohreule, Steinkäuze, Fichtenkreuzschnäbel, Grünfink (Erstgesang), u.a., 17./18.01.2016 (B.Glüer)

Derzeit zeigt der Winter, dass er trotz globaler Erwärmung doch noch einiges an jahreszeitlich passender Kälte zu bieten hat: mit Tagestemperaturen von heute -7,1°C (Minimum) und -2,0°C (Maximum) haben wir immerhin inzwischen den vierten meteorologischen „Eistag“, an dem die Quecksilbersäule 24 Stunden nicht über 0 °C steigt. Trotzdem wissen die angepassten, bei uns überwinternden Arten diese Bedingungen zu meistern: in Hemmerder-Dreihausen sang heute ein Gartenbaumläufer, im Buschholt (Frdbg.-Frömern) sang erneut ein Fichtenkreuzschnabel, im eigenen Garten sang heute der für mich erste Grünfink, an inzwischen vielen Stellen ertönte heute das Reviertrommeln von Buntspechten.

Im Hemmerder Ostfeld, nahe Holtum, heute und gestern eine jagende, weibchenfarbene Kornweihe. An beiden Tagen bekam ich in insgesamt etwa 50 Minuten Beobachtungszeit eindrucksvoll demonstriert, wie erfolgreich die Jagdmethode der Weihe im offenen Gelände ist. Aus ihrem langsamen Suchflug in nicht mehr als 2 Metern Höhe über dem Boden stieß sie 11 Mal auf Beute – viermal mit Erfolg! Im selben Areal versuchten gleichzeitig 2 Mäusebussarde und 2 Turmfalken mit Ansitzjagd zu einer Mahlzeit zu kommen – allesamt ohne Erfolg (sogar ohne einen einzigen Beutestoß).

In den Hemmerder Wiesen heute an der Amecke ein Eisvogel und mindestens 1 Bekassine.

Östlich Bausenhagen, an der Kleinen Wand gestern zwei Kolkraben. Bei Hemmerde-Vinning in der Spitze eines kleinen Straßenbaumes um 17.35 h eine ansitzende Waldohreule. Nördlich Bausenhagen um 17.45 h 1 Steinkauz bei der Ansitzjagd am Straßenrand in einer Linde.

In diesen Tagen wurden die alten Kopfweiden in den Hemmerder Wiesen `geschneitelt´, 18.01.2017 Foto: Bernhard Glüer

In diesen Tagen wurden die alten Kopfweiden in den Hemmerder Wiesen `geschneitelt´, 18.01.2017 Foto: Bernhard Glüer

Perfektes Tarnkleid mit starrer Körperhaltung (nur das rechte Auge hat den potentiellen Feind im Blick) - in leider unpassender Umgebung ..., 18.01.2017 Foto: Bernhard Glüer

Perfektes Tarnkleid mit starrer Körperhaltung (nur das rechte Auge hat den potentiellen Feind im Blick) - in leider unpassender Umgebung ..., 18.01.2017 Foto: Bernhard Glüer

... ok - Tarnung ist `aufgeflogen´..., 18.01.2017 Foto: Bernhard Glüer

... ok - Tarnung ist `aufgeflogen´..., 18.01.2017 Foto: Bernhard Glüer

... dann kann man sich ja zeigen: Bekassine an der Amecke (Hemmerder Wiesen), 18.01.2017 Foto: Bernhard Glüer

... dann kann man sich ja zeigen: Bekassine an der Amecke (Hemmerder Wiesen), 18.01.2017 Foto: Bernhard Glüer

Jagende Kornweihe nahe Holtum, 18.01.2017 Foto: Bernhard Glüer

Jagende Kornweihe nahe Holtum, 18.01.2017 Foto: Bernhard Glüer

Die kalte Januarsonne bringt immerhin ein paar Grad mehr als die dunkle Baumhöhle - Wärme tankender Steinkauz im Fröndenberger Osten, 18.01.2017 Foto: Bernhard Glüer

Die kalte Januarsonne bringt immerhin ein paar Grad mehr als die dunkle Baumhöhle - Wärme tankender Steinkauz im Fröndenberger Osten, 18.01.2017 Foto: Bernhard Glüer

Menden/Fröndenberg: Hönne, 17.01.2017 (Ulrich Kuhls)

Am 17.07.2017 an der Hönne zwischen 10.15 und 11.45 Uhr bei erst etwas sonnigem, dann hochnebligem Wetter gesehen und tw. gehört: 5 Gänsesäger (3:2), 3 Wasseramseln davon 2 singend, 17 Stockenten ( 11:6), 1 Graureiher, 1 Gebirgsstelze, 1 Sperber, ca. 40 Wacholderdrosseln, 1 Turmfalke. Dazu noch Blau- und Kohlmeisen und ca. 20 Amseln.

Gänsesägerweibchen auf der Hönne am 17.01.17 Foto: Ulrich Kuhls

Gänsesägerweibchen auf der Hönne am 17.01.17 Foto: Ulrich Kuhls

Gänsesägermännchen auf der Hönne am 17.01.17 Foto: Ulrich Kuhls

Gänsesägermännchen auf der Hönne am 17.01.17 Foto: Ulrich Kuhls

Gänsesägermännchen auf der Hönne am 17.01.17 Foto: Ulrich Kuhls

Gänsesägermännchen auf der Hönne am 17.01.17 Foto: Ulrich Kuhls

Wasseramsel an der Hönne am 17.01.17 Foto: Ulrich Kuhls

Wasseramsel an der Hönne am 17.01.17 Foto: Ulrich Kuhls

Wasseramsel an der Hönne am 17.01.17 Foto: Ulrich Kuhls

Wasseramsel an der Hönne am 17.01.17 Foto: Ulrich Kuhls

Wasseramsel an der Hönne am 17.01.17 Foto: Ulrich Kuhls

Wasseramsel an der Hönne am 17.01.17 Foto: Ulrich Kuhls

Graureiher, Hönne am 17.01.17 Foto: Ulrich Kuhls

Graureiher, Hönne am 17.01.17 Foto: Ulrich Kuhls

Graureiher, Hönne am 17.01.17 Foto: Ulrich Kuhls

Graureiher, Hönne am 17.01.17 Foto: Ulrich Kuhls

Graureiher, Hönne am 17.01.17 Foto: Ulrich Kuhls

Gebirgsstelze an der Hönne am 17.01.17 Foto: Ulrich Kuhls

Fröndenberg: Silbermöwe, Kormorane und Gänsesäger am 17.01.2017 (Gregor Zosel)

Wie erwartet, hat die frostige Nacht um -5°C alle stehenden Gewässer komplett zufrieren lassen. So ist die Kiebitzwiese und auch die Filterbecken im Hammer Wasserwerk mit einer geschlossen Eisdecke für die Wasservögel nun uninteressant. Sogar die Ruhr im NSG Kiebitzwiese unterhalb des Wehres ist fast komplett vereist. Oberhalb des Wehres ist die Ruhr dagegen noch weitgehenst eisfrei, so dass sich das meiste Wassergeflügel dort versammelt hat. So notierte ich für die eisfreien Ruhrabschnitte heute u.a.: 12 Gänsesäger (8:4), 2 Schellenten (1:1), ca. 35 Schnatterenten, 2 Pfeiferpel, 17 Reiherenten und 4 Höckerschwäne. Die Zahl der Zwergtaucher, Blässrallen und Stockenten habe ich heute nicht erfasst. Auf dem Feld unterhalb des Wehres am Südufer der Ruhr haben sich 6 Rostgänse, 14 Nilgänse, 18 Graugänse und 8 Kanadagänse versammelt. Weitere 28 Nilgänse zählte ich auf dem Zwischenfruchtfeld an der Alten Eiche. Des weiteren erwähnenswert für die Kiebitzwiese: 3 Silberreiher, 2 Graureiher und 1 junge Silbernmöwe unter den überfliegenden Lachmöwen.
Der Abstecher ins Hammer Wasserwerk brachte an der Ruhr 2 Nilgänse, 5 Kanadagänse , 1 Silberreiher, 1 Graureiher sowie ca. 70 (!!) Kormorane, die aufgeschreckt in Richtung Wickede abflogen. Auf den Wiesen ca. 100 Wacholderdrosseln zusammen mit ca. 30 Staren.

Kormorane auf der Ruhr im Hammer Wasserwerk....am 17.01.17 Foto: Gregor Zosel

Kormorane auf der Ruhr im Hammer Wasserwerk....am 17.01.17 Foto: Gregor Zosel

Junge Silbermöwe über der Kiebitzwiese....am 17.01.17 Foto: Gregor Zosel

Junge Silbermöwe über der Kiebitzwiese....am 17.01.17 Foto: Gregor Zosel

Gänsesägerweibchen auf der Ruhr am Wehr....am 17.01.17 Foto: Gregor Zosel

Gänsesägerweibchen auf der Ruhr am Wehr....am 17.01.17 Foto: Gregor Zosel

Auch die Silberreiher jagen nun an den Ufern der eisfreien Ruhr. Dieser Reiher auf dem Weg in die sichere Sperrzone....am 17.01.17 Foto: Gregor Zosel

Auch die Silberreiher jagen nun an den Ufern der eisfreien Ruhr. Dieser Reiher auf dem Weg in die sichere Sperrzone....am 17.01.17 Foto: Gregor Zosel

Unna, Bergfinken und mehr, 15./16. 1.2017 (Gudrun und Günter Reinartz)

Heute wollen wir euch mitnehmen auf einen 2 mal etwa zweistündigen Spaziergang durch den Kurpark in Unna Königsborn. Hier scheint die Vogelwelt noch weitgehend intakt zu sein…

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Die Meisen sind bereits in der Balz und jagen sich eifrig durch die Büsche

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Eisbaden scheint auch angesagt und das Rotkehlchen wartete darauf, dass der Platz frei würde.

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Auch die Eichelhäher scheinen bereits wieder ihren Partner zu umwerben.

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Ganz oben, aber sehr versteckt, zeigten sich Kernbeißer.

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Abgelöst wurden sie an gleicher Stelle durch einen etwa 50 bis 60 Vögel umfassenden Schwarm mit Bergfinken.

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Auch hoch im Baum turnte ein Buntspecht

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Nicht ganz so hoch zeigten sich Baumläufer.

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Rabenkrähen waren auf Futtersuche

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Bodenständiger waren da schon Zaumkönig, Rotkehlchen, Buchfink und Amsel.

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Nicht so gut fliegen konnte dieser Vertreter, der sich aber in Vogelgebiete eingeschlichen hatte.

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Aber zu hause erwartete uns auch noch eine Überraschung:

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Unsere Amsel, die nun schon im dritten Jahr bei uns erscheint. Das Männchen, mit dem weiß umränderten Auge haben wir allerdings nicht mehr gesehen.

 

Kamen: Vogeldaten, 04./06./14.01.2017 (Karl-Heinz Kühnapfel)

Kamen Methler, Fotoansitz im Garten an Futterstelle: 1 Rotkehlchen, 2 Heckenbraunellen, 1 Zaunkönig, 8 Amseln, 2 Kohlmeisen, 2 Blaumeisen, 3 Ringeltauben, 3 Eichelhäher, 3 (1,2) Buchfinken, 2 Rabenkrähen bedrängen einen Mäusebussard in der anschließenden Feldflur. Zu hören ist noch ein Trupp Haussperlinge, kommen aber nicht zu meiner Futterstelle.

Rotkehlchen - immer wieder schön, Kamen am 14.01.2017 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel

Rotkehlchen - immer wieder schön, Kamen am 14.01.2017 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel

Heckenbraunelle - Porträt, Kamen am 04.01.2017 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel

Heckenbraunelle - Porträt, Kamen am 04.01.2017 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel

Amsel-Weibchen mit markanter Fleckung, Kamen am 04.01.2017 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel

Amsel-Weibchen mit markanter Fleckung, Kamen am 04.01.2017 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel

Amsel, junges Weibchen, Kamen am 06.01.2017 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel

Amsel, junges Weibchen, Kamen am 06.01.2017 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel

Amsel, vorjähriges Weibchen, Kamen am 14.01.2017 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel

Amsel, vorjähriges Weibchen, Kamen am 14.01.2017 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel

Amsel-Männchen, Porträt, Kamen am 14.01.2017 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel

Amsel-Männchen, Porträt, Kamen am 14.01.2017 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel

Amsel-Männchen mit heller Fleckung, Kamen am 14.01.2017 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel

Amsel-Männchen mit heller Fleckung, Kamen am 14.01.2017 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel

Eichelhäher, Kamen am 14.01.2017 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel

Eichelhäher, Kamen am 14.01.2017 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel

Eichelhäher an der Futterstelle, Kamen am 14.01.2017 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel

Eichelhäher an der Futterstelle, Kamen am 14.01.2017 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel

Buchfink-Männchen, Kamen am 04.01.2017 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel

Buchfink-Männchen, Kamen am 04.01.2017 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel

Buchfink-Männchen an der Futterstelle, Kamen am 04.01.2017 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel

Buchfink-Männchen an der Futterstelle, Kamen am 04.01.2017 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel

Buchfink-Weibchen, sturmzersaust, Kamen am 04.01.2017 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel

Buchfink-Weibchen, sturmzersaust, Kamen am 04.01.2017 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel

Buntspecht-Männchen mit Haselnuss, Kamen am 14.01.2017 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel

Buntspecht-Männchen mit Haselnuss, Kamen am 14.01.2017 Foto: Karl-Heinz Kühnapfel

Fröndenberg: Trauerschwan, Gänsesäger, Pfeifenten, Schnatterenten, Schellenten, Krickente, Streifengans und Gebirgsstelze auf der Tages-Beobachtungsliste am 16.01.2017 (Gregor Zosel)

Heute habe ich in der Zeit von 8:00 bis 11:45 Uhr eine Tages-Beobachtungsliste für das NSG Kiebitzwiese erstellt. Dabei konnte ich entlang des Wanderweges zwischen Hindenburg Hain und Rammbachmündung insgesamt 42 Vogelarten beobachten. Die selteneren Entenarten hielten sich allesamt in der Sperrzone auf der Ruhr auf. Da diese Sperrzone nur teilweise einsehbar ist, sind diese Zahlenangaben alles Mindestzahlen!: 4 Gänsesäger (2:2), mind.5 Schellenten (3:2), mind. 6 Pfeifenten, mind. 16 Schnatterenten, 1 Krickente, 27 Reiherenten, ca. 100 Stockenten, 46 Blässrallen, 9 Zwergtaucher, 1 überfliegender Trauerschwan, 13 Höckerschwäne, 1 Streifengans, 4 Graugänse, mind. 52 Kanadagänse, 62 Nilgänse, 3 Silberreiher, 1 Graureiher, 7 Kormorane, 1 Buntspecht, 1 Wiesenpieper, 1 Gebirgsstelze, 19 Kohlmeisen, 12 Blaumeisen, 2 Schwanzmeisen, 1 Gartenbaumläufer, 1 Kleiber, 15 Zaunkönige, 7 Rotkehlchen, 5-10 Haussperlinge, 11 Buchfinken, 2 Dompfaffe, 4 Grünfinken, ca. 50 Distelfinken, ca. 30 Erlenzeisige, 19 Amseln, 41 Wacholderdrosseln, 5 Stare, 1 Ringeltaube, 3 Elstern, 5 Rabenkrähen, 1 Mäusebussard sowie 1 Turmfalke.

In der Morgendämmerung kann man zumindest anhand der Silhouette den Trauerschwan erkennen....am 16.01.17 Foto: Gregor Zosel

In der Morgendämmerung kann man zumindest anhand der Silhouette den Trauerschwan erkennen....am 16.01.17 Foto: Gregor Zosel

Krickente fliegt an der Alten Eiche auf....am 16.01.17 Foto: Gregor Zosel

Krickente fliegt an der Alten Eiche auf....am 16.01.17 Foto: Gregor Zosel

Schellentengruppe in der einsehbaren Sperrzone....am 16.01.17 Foto: Gregor Zosel

Schellentengruppe in der einsehbaren Sperrzone....am 16.01.17 Foto: Gregor Zosel

Pfeifenten zusammen mit Schnatterenten und Reiherenten ebenfalls in der sicheren Schutzzone....am 16.01.17 Foto: Gregor Zosel

Pfeifenten zusammen mit Schnatterenten und Reiherenten ebenfalls in der sicheren Schutzzone....am 16.01.17 Foto: Gregor Zosel

Schnatterente bringt sich in Sicherheit. Wie Bernhard Glüer aus dem Langscheder Wasserwerk schon berichtete, ist die Fluchtdistanz auch hier im Gebiet sehr groß. Selbst in den sicheren Gebieten wird vom Wassergeflügel jeder Mensch als Feind angesehen.....am 16.01.17 Foto: Gregor Zosel

Schnatterente bringt sich in Sicherheit. Wie Bernhard Glüer aus dem Langscheder Wasserwerk schon berichtete, ist die Fluchtdistanz auch hier im Gebiet sehr groß. Selbst in den sicheren Gebieten wird vom Wassergeflügel jeder Mensch als Feind angesehen.....am 16.01.17 Foto: Gregor Zosel

Silberreiher im eisfreien Gewässer auf der Kiebitzwiese. In den nächsten Tagen, wo wieder eisige Temperaturen angesagt wurden, werden die flachen Gewässer innerhalb nur einer Nacht schnell wieder zufrieren.....am 16.01.17 Foto: Gregor Zosel

Silberreiher im eisfreien Gewässer auf der Kiebitzwiese. In den nächsten Tagen, wo wieder eisige Temperaturen angesagt wurden, werden die flachen Gewässer innerhalb nur einer Nacht schnell wieder zufrieren.....am 16.01.17 Foto: Gregor Zosel

Gerade in den Wintermonaten waren früher größere Trupps an Grünfinken zu beobachten. Heute konnte ich lediglich 2x 2 Grünfinken auf meiner Wanderung entdecken.....am 16.01.17 Foto: Gregor Zosel

Gerade in den Wintermonaten waren früher größere Trupps an Grünfinken zu beobachten. Heute konnte ich lediglich 2x 2 Grünfinken auf meiner Wanderung entdecken.....am 16.01.17 Foto: Gregor Zosel

Fröndenberg / Unna: Blässgänse, Waldschnepfe, Waldkäuze, Fichtenkreuzschnabel, u.a., 16.01.2017 (B.Glüer)

Östlich von Frdbg.-Bausenhagen (Am Grünen Baum) 18 Blässgänse auf einer Feldgrasfläche rastend. Ähnlich wie schon gestern im Wassergewinnungsgelände fiel auf, dass die Gänse äußerst scheu waren. Als ich mein Auto in gut 300 (!) m Entfernung auf der Straße anhielt und die Tür öffnete, flogen sie augenblicklich panisch ab.

Im Hemmerder Ostfeld – nahe Holtum, waren heute 7 Feldhasen bereits in Paarungsstimmung. Sie zeigten das typische Folgelaufen und waren insgesamt sehr aktiv. Die Häsinnen signalisieren bekanntlich durch Geruchsstoffe an regelmäßig von allen Hasen kontrollierten Kotplätzen ihre Paarungsbereitschaft und den bevorstehenden Eisprung. Das stimuliert auch andere Häsinnen und führt bei allen dazu, dass sie in einigen Wochen gleichzeitig ihre Jungen werfen. Die so synchronisierte Geburt bei allen Weibchen erhöht die Überlebenschancen für jeden einzelnen Junghasen.

Am Nachmittag im Buschholt (Frdbg.-Frömern) heute erneut ein Fichtenkreuzschnabel in einem Lärchenbestand. Ebenda Reviertrommeln von 2 Buntspechten und 2 bereits sehr ruffreudige Kleiber.

Am Abend westlich von Gut Neuenhof eine am Wegrand abfliegende Waldschnepfe. Vermutlich derselbe Vogel kam mir Minuten später sehr niedrig entgegengeflogen – vermutlich, um seinen vorherigen Platz wieder anzusteuern. Ebenda in der Dämmerung ein rufender Waldkauz. – Während ich diese Meldung schreibe, ruft draußen ein weiterer Waldkauz vorm Haus (was mich nur bedingt freut, denn es bedeutet Stress für „unsere“ Schleiereulen!)

Blässgänse östlich von Bausenhage..., 16.01.2017 Foto: Bernhard Glüer

Blässgänse östlich von Bausenhage..., 16.01.2017 Foto: Bernhard Glüer

... deutlich erkennt man hier 3 Jungvögel im Jugendkleid - ihnen fehlen noch die markanten schwarzen Flecken am Bauch, und die Blässe ist noch schwach ausgeprägt, 16.01.2017 Foto: Bernhard Glüer

... deutlich erkennt man hier 3 Jungvögel im Jugendkleid - ihnen fehlen noch die markanten schwarzen Flecken am Bauch, und die Blässe ist noch schwach ausgeprägt, 16.01.2017 Foto: Bernhard Glüer

Diesen Feldhasen im Hemmerder Ostfeld hat bereits die Unruhe der Paarungszeit erfasst, 16.01.2017 Foto: Bernhard Glüer

Diesen Feldhasen im Hemmerder Ostfeld hat bereits die Unruhe der Paarungszeit erfasst, 16.01.2017 Foto: Bernhard Glüer

Selm: 15.01.2017 Ausgleichfläche Worth Luisenstraße ( Dirk Niggemann )

4 Wacholderdrosseln, 3Wiesenpieper, > 10 Feldsperlinge, 1 Turmfalke, 1 Fasan, 3 Blaumeisen, 4 Kohlmeisen, 1 Rotkehlchen, 1 Zaunkönig und 1 Rotdrossel.

Fröndenberg: Fichtenkreuzschnäbel, Bergpieper, Bachstelzen, Schnatterenten, Silberreiher, Waldwasserläufer, u.a., 15.01.2017 (B.Glüer)

Im Wassergewinnungsgelände (Frdbg.-Langschede) heute unter anderem 12 Zwergtaucher, 9 Schnatterenten, ~35 Stockenten, > 8 Reiherenten, 4 Bergpieper, 4 Bachstelzen, 1 Silberreiher, 1 Waldwasserläufer, 1 Wasseramsel, 1 Gebirgsstelze. Es fiel auf, dass die wenigen Wasservögel äußerst scheu waren, bzw. auf einigen Stillgewässern innerhalb des Geländes waren überhaupt keine Vögel. Schon das Auftauchen meines Autos auf den Wirtschaftswegen genügte, um bei den wenigen Enten fast Panik auszulösen. Offenbar gibt es in diesem Areal einen großen Jagddruck.

Im Buschholt (Frdbg.-Frömern) anhaltende Bettelrufe von Fichtenkreuzschnäbeln – möglicherweise kamen sie von einem Weibchen (?). Mindestens ein weiterer Kreuzschnabel war in den schwer einsehbaren – mit Zapfen vollhängenden Fichtenkronen. Die zahlreichen Beobachtungen aus zurückliegenden Tagen und Wochen in diesem Gebiet (immer wieder auch mit Gesang) lassen die Annahme zu, dass wir es hier mit einem stationären Brutvorkommen von 1-2 Paaren zu tun haben.

Einer von 4 Bergpiepern im Wassergewinnungsglände bei Langschede, 15.01.2017 Foto: Bernhard Glüer

Einer von 4 Bergpiepern im Wassergewinnungsglände bei Langschede, 15.01.2017 Foto: Bernhard Glüer

Lünen: Kolkraben am 15.01.2017 (A. Pflaume)

Als ich heute nachmittag in Lippholthausen nach den Gänsen Ausschau hielt, hörte ich zu meiner Überraschung über mir die Rufe von Kolkraben. Zwei Exemplare überflogen von Alstedde kommend das Lippetal Richtung Süden. Man kann wohl davon ausgehen, dass die Art inzwischen auch im Nordkreis fest vertreten ist.

Fröndenberg: Gänsesäger, Saatgans, Streifengans, Rostgänse, Schnatterenten, Tafelente und neuer Schellentenrekord bei der Wasservogelzählung am 14./15.01.2017 (Gregor Zosel)

Im Rahmen der Wasservogelzählung der NWO konnte ich gestern (heute nur fotografische Nachkontrolle) im Bereich zwischen Hönnemündung und Ostgrenze Fröndenbergs für das östliche Fröndenberger Ruhrtal folgende Vogelarten und deren Zahlen notieren:
Himmelmann Park bis Hönnemündung: 1 Gänsesäger (M), 7 Reiherenten, 13 Stockenten, 24 Blässrallen, 10 Zwergtaucher, ca. 40 überfliegende Kormorane, 1 Silberreiher sowie 3 Wasseramseln in 2 Revieren.
Hindenburg Hain: 12 Blässrallen und 10 Stockenten.
NSG Kiebitzwiese: 1 Schellente (M), 1 Tafelente (M), ca. 30 Schnatterenten, 31 Reiherenten, ca. 200 Stockenten, 1 Teichralle, 38 Blässrallen, 10 Zwergtaucher, ca. 110 Kanadagänse überfliegend in Richtung Wickede, 2 Graugänse, 33 Nilgänse, 5 Silberreiher, 1 Graureiher, 7 Höckerschwäne, ca. 50 Kormorane, mind. 1 Silbermöwe, 43 Lachmöwen, 1 Wasseramsel am Wehr, ca. 50 Distelfinken + ca. 50 Erlenzeisige.
Hammer Wassrwerk: 16 Schellenten (11:5) teils auf Ruhr, teils auf Filterbecken, 2 Reiherenten, 9 Stockenten, 1 Saatgans, 40 Rostgänse (mit KS und EF beringte Ex.), 1 Streifengans, 86 Kanadagänse, 131 Graugänse, 3 Nilgänse, 1 Zwergtaucher sowie 1 Silberreiher.
NSG Obergraben westlich Wickede: 7 Nilgänse, 3 Stockenten sowie 7 Kormorane.
Mit insgesamt 17 Schellenten im Hammer Wasserwerk und NSG Kiebitzwiese ist ein neuer Rekord (alter Rekord im März 2012 mit damals 14 Ex.) für dieses Gebiet zu verzeichnen!

Schellenten balzen auf der Ruhr im Hammer Wasserwerk....am 15.01.17 Foto: Gregor Zosel

Schellenten balzen auf der Ruhr im Hammer Wasserwerk....am 15.01.17 Foto: Gregor Zosel

Ein größerer Trupp an Schellenten auf einem Filterbecken im Hammer Wasserwerk....am 15.01.17 Foto: Gregor Zosel

Ein größerer Trupp an Schellenten auf einem Filterbecken im Hammer Wasserwerk....am 15.01.17 Foto: Gregor Zosel

Silberreiher im Neuschnee auf der Kiebitzwiese....am 15.01.17 Foto: Gregor Zosel

Silberreiher im Neuschnee auf der Kiebitzwiese....am 15.01.17 Foto: Gregor Zosel

Distelfinken und Erlenzeisig auf der Kiebitzwiese....am 15.01.17 Foto: Gregor Zosel

Distelfinken und Erlenzeisig auf der Kiebitzwiese....am 15.01.17 Foto: Gregor Zosel

Wasseramsel am Himmelmann Park bzw. Kraftwerk Schwitten....am 15.01.17 Foto: Gregor Zosel

Wasseramsel am Himmelmann Park bzw. Kraftwerk Schwitten....am 15.01.17 Foto: Gregor Zosel

Fröndenberg / Unna: Rebhühner, Silberreiher, Bekassinen, Wiesenpieper, u.a., 13.01.2017 (B.Glüer)

Südlich von Frdbg.-Ostbüren heute wieder eine Rebhuhnkette mit 6 Tieren.

In den Hemmerder Wiesen unter anderem 1 Silberreiher, 3 Graureiher, >6 Bekassinen, ~ 35 Wacholderdrosseln, 3 Wiesenpieper, 24 Kanadagänse und ~15 Distelfinken auf Kletten am Wegesrand.
Außerdem ist mir zum wiederholten Mal eine Nutria an der Amecke aufgefallen. Sicherlich gehört das Gelände nicht zu den Ideallebensräumen dieses Neubürgers. Umso erstaunlicher, dass dieser „Riesennager“ sich nun auch hier ansiedeln will. Die Nutria gehört zu den invasiven Neozoen und ist nicht ganz unproblematisch, weil sie erheblichen Einfluss auf Pflanzenbestände an Nassstandorten haben kann (hierzu ist in „Natur in NRW“ Nr. 3/2016 eine sehr interessante Untersuchung in einem Altrheingewässer beschrieben worden, wo man unter anderem durch Fotofallen nachweisen konnte, dass Nutrias ganze Röhrichtbestände vernichteten). Nutrias unterliegen übrigens nicht dem Jagdrecht, werden aber an vielen Stellen wegen ihres negativen Einflusses auf Wasserpflanzenbestände auf Antrag von Naturschutzverbänden gezielt bekämpft.

Rebhühner verlassen ihre Deckung (Ostbüren) ..., 13.01.2017 Foto: Bernhard Glüer

Rebhühner verlassen ihre Deckung (Ostbüren) ..., 13.01.2017 Foto: Bernhard Glüer

... mit dem Schnee haben sie keine Probleme, 13.01.2017 Foto: Bernhard Glüer

... mit dem Schnee haben sie keine Probleme, 13.01.2017 Foto: Bernhard Glüer

Einer von ca. 15 Distelfinken auf Kletten am Wegrand (Hemmerder Wiesen), 13.01.2017 Foto: Bernhard Glüer

Einer von ca. 15 Distelfinken auf Kletten am Wegrand (Hemmerder Wiesen), 13.01.2017 Foto: Bernhard Glüer

Nutria am Ameckeufer `vernichtet´ gründlich einen Weidenröschenbestand, indem sie jetzt im Winter unterirdische Rhizome ausgräbt und `wegfuttert´, 11.01.2017 Foto: Bernhard Glüer

Nutria am Ameckeufer `vernichtet´ gründlich einen Weidenröschenbestand, indem sie jetzt im Winter unterirdische Rhizome ausgräbt und `wegfuttert´, 11.01.2017 Foto: Bernhard Glüer

Herrenloser Hund streunt durch die Hemmerder Wiesen und hetzt hier einen Feldhasen, 10.01.2017 Foto: Bernhard Glüer

Herrenloser Hund streunt durch die Hemmerder Wiesen und hetzt hier einen Feldhasen, 10.01.2017 Foto: Bernhard Glüer

Fröndenberg: Rostgänse und Streifengans am 11.01.2017 (Gregor Zosel)

Heute am Vormittag zählte ich auf den Wiesen und Feldern im Warmer Löhen insgesamt: 1 Streifengans, mind. 99 Graugänse, ca. 170 Kanadagänse sowie 15 Nilgänse.
Im Hammer Wasserwerk kamen 40 Rostgänse (darunter die beringten KS und EF) und 2 Nilgänse dazu.

Rostgänse im Hammer Wasserwerk an einem der Filterbecken, die allesamt noch zugefroren sind......am 11.01.17 Foto: Gregor Zosel

Rostgänse im Hammer Wasserwerk an einem der Filterbecken, die allesamt noch zugefroren sind......am 11.01.17 Foto: Gregor Zosel

Kanadagänse und Graugänse auf einer Wiese im Warmer Löhen in Höhe des Hammer Wasserwerkes......am 11.01.17 Foto: Gregor Zosel

Kanadagänse und Graugänse auf einer Wiese im Warmer Löhen in Höhe des Hammer Wasserwerkes......am 11.01.17 Foto: Gregor Zosel

Bönen: Kornweihe am 11.01.2017 (H.Peitsch)

An der Sinnerstr. in Flierich konnte ich heute eine weibchenfarbige Kornweihe entdecken.

Kornweihe leider sehr weit entfernt, 11.01.17 Foto: Hartmut Peitsch

Kornweihe leider sehr weit entfernt, 11.01.17 Foto: Hartmut Peitsch

Kornweihe leider sehr weit entfernt, 11.01.17 Foto: Hartmut Peitsch

Kornweihe leider sehr weit entfernt, 11.01.17 Foto: Hartmut Peitsch

Fröndenberg/Menden: Gänsesäger am 10.01.2017 (Gregor Zosel)

Heute am Vormittag im Bereich Himmelmann Park bis Hönnemündung: 5 Gänsesäger (2:3), 5 Reiherenten, 7 Zwergtaucher, 1 Graureiher, 3 balzende Wasseramseln in 2 Revieren sowie 1 Gebirgsstelze.

Heute am Vormittag war an mehreren Stellen der ausdauernde Gesang der Blaumeisen zu hören, wie hier im Himmelmann Park......am 10.01.17 Foto: Gregor Zosel

Heute am Vormittag war an mehreren Stellen der ausdauernde Gesang der Blaumeisen zu hören, wie hier im Himmelmann Park......am 10.01.17 Foto: Gregor Zosel

Wasseramsel singt im Mündungsbereich der Hönne.......am 10.01.17 Foto: Gregor Zosel

Wasseramsel singt im Mündungsbereich der Hönne.......am 10.01.17 Foto: Gregor Zosel

Holzwickede: Waldschnepfe, 08.01.2017 (Walter Tanke)

Ich habe am 08.01.2017 in meinem Garten in Opherdicke ab 8.30 Uhr eine Waldschnepfe bei der Futtersuche beobachten können.

Wickede: Waldohreule am 09.01.2017 (Marvin Lebeus)

In der Nacht zu Montag höre ich gegen 00:30 eine Waldohreule vom eigenen Balkon aus. Das in gleichen zeitlichen Abständen gerufene „Huh“ kennzeichnet einen männlichen Vogel.

Selm: Kraniche am 05.01.2017 (Benedikt Warnke)

Zwei Züge( >50 und >100 ) Kraniche um 11.15 h über Selm Beifang Richtung SW bei sonnigem Wetter recht tief ziehend.

Fröndenberg: Schleiereule, Steinkäuze am 08.01.2017 (Marvin Lebeus & Hannah Stahl)

Bei Bausenhagen ruft am frühen Abend ein Steinkauz. Während der Rufreihen saß der Vogel auf einem Telefonmast. Kurz darauf antwortete der Partner und flog denselben Mast an. So saßen die beiden dann zusammen auf der kleinen Spitze dieses Mastes, ein sehr schöner Anblick. Außerdem nicht weit von hier in einem alten Gehöfft, Rufe einer Schleiereule.

Lünen: Buntspecht am 08.01.2017 (A. Pflaume)

Trotz des ungemütlich nasskalten Wetters haben die ersten Buntspechte offenbar schon Frühlingsgefühle. Jedenfalls war heute am  Vormittag  in meinem Garten schon intensives Trommeln zu hören.

Lünen: Kolkrabe, Silberreiher am 08.01.17 (Th.Prall)

In der Alstedder Feldflur am Kapellenweg konnte ich heute zu meiner Überraschung einen Kolkraben beobachten. Er flog rufend in Richtung Waldgebiet Sundern. Außerdem waren zu sehen: Silberreiher(1), Mäusebussard(3), Bachstelze(2), Star(1), Stieglitz(3), Haussperling(3), Wacholderdrossel(15)

Kamen-Methler: Wacholderdrosseln am 07.01.2017 (M.Fehn)

Nördlich von Kamen-Methler war heute Nachmittag ein großer, artreiner Trupp von ca. 250 Wacholderdrosseln an einer Baumschulfläche zu beobachten.

Bönen: Stunde der Wintervögel am 07.01.2017 (H.Peitsch)

Die Vogelzählung im eigenen Garten fiel heute mehr als traurig aus. Die Arten: 4 Amseln, 18 Hausperlinge, 1 Heckenbraunelle, 1 Rotkehlchen, 2 Türkentauben, 2 Dohlen und 1 Rabenkrähe. In dieser Zählstunde kam keine Meise zum Futterhäuschen!?

Bergkamen: Wacholderdrossel, Specht und mehr, 06.01.2017 (Gudrun und Günter Reinartz)

Wir waren heute, am 06.01.2017  in Bergkamen und mussten erst einmal eine Weile warten, bis sich die ersten Vögel zeigten. Es waren zunächst überwiegend Blau- und Kohlmeisen. Dann aber zeigten sich Amseln, Buntspechte, Buchfinken, Stieglitze, Wachholderdrossel und mehr…

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Aber alle Vögel, bis auf das Amselweibchen, schienen besonders scheu zu sein.

 

Fröndenberg / Unna: Stunde der Wintervögel, Fichtenkreuzschnabel, u.a., 05./06.01.2017 (B.Glüer)

Beinahe passend zur NABU-Aktion „Stunde der Wintervögel“ gab es heute in diesem Winter den ersten „Eistag“ mit Temperaturen, die konstant unter Null blieben (für Frdbg.-Hohenheide: – 8,6 °C als Tiefsttemperatur und – 2,3 °C als Tageshöchsttemperatur). Meine „Stunde …“ fand am eigenen Haus statt (Frdbg.-Hohenheide) und brachte innerhalb einer Stunde, von 9.00 h – 10.00 h zwar stattliche 18 Arten, aber besonders bei den Meisen erwartungsgemäß niedrige Individuenzahlen. Die Ergebnisse im Einzelnen: Amsel (6), Wacholderdrossel (3), Ringeltaube (4), Sumpfmeise (1), Blaumeise (3), Kohlmeise (2), Kleiber (1), Heckenbraunelle (3), Rotkehlchen (2), Haussperlinge (21), Dompfaff (1), Buchfink (2), Distelfink (1), Grünfink (3), Eichelhäher (2), Elster (1), Rabenkrähe (2), Mäusebussard (1).
Nachzutragen gibt es noch zu gestern (05.01.): 1 ausdauernd singender Fichtenkreuzschnabel im NSG Ostholzbach (Frdbg.-Frömern) und 3 Bekassinen in den Hemmerder Wiesen, sowie ebenda 1 Silberreiher.

Fröndenberg/Menden: Wacholderdrosseln, Rotdrosseln, Schellenten, Gänsesäger, Eisvogel und Wasseramseln am 06.01.2017 (Marvin Lebeus)

Die kälteste Nacht des Jahres hat weite Teile der Ruhr zufrieren lassen. Am Morgen waren es im Abschnitt Himmelmannpark/Hönnemündung -8,5°C. Die eben hier renaturieren Stellen sind für die Wasseramsel optimal. Wie schon öfter auch von anderen Meldern erwähnt hat sich die Zahl der Reviere hier nun „verdoppelt“, von einem bekannten Traditionsrevier auf zwei Reviere. Beide Reviere wurden heute besungen, teilweise wurde auch schon Nistmaterial rangeschafft. Die Balz der Wasseramseln ist schon früh im Jahr da die Eier oftmals schon Ende Februar – Mitte März gelegt werden. Das Nahrungsrevier der beiden Paare scheint sich an manchen Stellen auch zu überschneiden. Ob es hier zu Auseinandersetzungen kommt ist fraglich. Da die geeigneten „Jagdgründe“ hier weiterhin überschaubar bleiben, werden vermutlich beide Paare ihre Reviere vehement verteidigen. Auf den eisfreien Stellen der Ruhr noch: 2 Schellenten (m), 1 Gänsesäger (w) und 1 Eisvogel. Die Streuobstwiese nahe der Hönnemündung wird jeden Winter zu einem bekannten „Drossel-Hot-Spot“. Das Fallobst wird an diesen kalten Tagen offenkundig mit Kusshand angenommen. Zeitgleich waren hier etwa ~150 Wacholderdrosseln, >30 Amseln und >3 Rotdrosseln am fressen. Weitere ~150 Wacholderdrosseln waren an Beerenbüschen im nahen Umfeld. Auffällig wenige, lediglich abgezählte Rotdrosseln dazwischen.

Sie trotzt dem Frost und dem kalten Wasser, allerdings hat sie gegenüber anderen Singvögeln auch ein dichteres Gefieder was nun wie ein Isolator wirkt, am 06.01.2017 Foto: Marvin Lebeus

Sie trotzt dem Frost und dem kalten Wasser, allerdings hat sie gegenüber anderen Singvögeln auch ein dichteres Gefieder was nun wie ein Isolator wirkt, am 06.01.2017 Foto: Marvin Lebeus

Er hat mich wohl schon bemerkt als ich 500m weiter die Autotür aufgemacht habe, Schellenten haben eine hohe Fluchtdistanz, am 06.01.2017 Foto: Marvin Lebeus

Er hat mich wohl schon bemerkt als ich 500m weiter die Autotür aufgemacht habe, Schellenten haben eine hohe Fluchtdistanz, am 06.01.2017 Foto: Marvin Lebeus

Eisvogel-Männchen an der Hönne, am 06.01.2017 Foto: Marvin Lebeus

Eisvogel-Männchen an der Hönne, am 06.01.2017 Foto: Marvin Lebeus

Flügelschlag einer Wacholderdrossel, hier wurden allerdings zwei Fotos zusammengelegt, am 06.01.2017 Foto: Marvin Lebeus

Flügelschlag einer Wacholderdrossel, hier wurden allerdings zwei Fotos zusammengelegt, am 06.01.2017 Foto: Marvin Lebeus

Schwerte: Röllingwiese, 05.01.2017 (Hans Joachim Göbel)

Am 05.01.2017 waren 6 Höckerschwäne zu beobachten. Die auf dem Eis unserem ansässigem Paar das Revier streitig machen wollten. Es ist doch noch kein Frühling. Leider war der Revierschwan wieder zu weit weg, um den Alu-Ring mal abzulesen. Die Zahl „121318„ meine ich, lesen zu können. Vielleicht kann ja jemand was damit anfangen.
Eine Überraschung gab es noch: Bei der Suche nach dem anwesenden Schwarzkehlchen huschte mir nach Monaten mal wieder eine Wasserralle an der Eiskante durch das Spektiv. 2 Sekunden und sie war wieder weg.

Beringter Höckerschwan, Röllingwiesen Schwerte, 05.01.2017, Foto/Ausschnittsvergrößerung: Hans Joachim Göbel

Beringter Höckerschwan, Röllingwiesen Schwerte, 05.01.2017, Foto/Ausschnittsvergrößerung: Hans Joachim Göbel

Beringter Höckerschwan, Röllingwiesen Schwerte, 05.01.2017, Foto/Ausschnittsvergrößerung: Hans Joachim Göbel

Beringter Höckerschwan, Röllingwiesen Schwerte, 05.01.2017, Foto/Ausschnittsvergrößerung: Hans Joachim Göbel

Bönen: Beobachtungen vom 04.- 05.01.2017 (H.Peitsch)

Im HRB der Seseke gestern 24 Kanadagänse, davon eine mit viel Weiß am Kopf. Heute an gleicher Stelle ein jagender Habicht (1,0 ad.) und 2 Silberreiher. Entlang des Sesekeweges und der Kleystr. >9 Mäusebussarde meistens in der Sonne sitzend. Ein weiterer Silberreiher und ein Eisvogel direkt an der Seseke. Am Zechenturm gestern und heute – jeweils morgens – kein Falke zu sehen.

Auch dieser Mäusebussard genießt die warmen Sonnenstrahlen am 05.01.17 Foto: Hartmut Peitsch

Auch dieser Mäusebussard genießt die warmen Sonnenstrahlen am 05.01.17 Foto: Hartmut Peitsch

Silberreiher vor Eisfläche am 05.01.17 Foto: Hartmut Peitsch

Silberreiher vor Eisfläche am 05.01.17 Foto: Hartmut Peitsch

Rehe dösen in der Morgensonne, 05.01.17 Foto: Hartmut Peitsch

Rehe dösen in der Morgensonne, 05.01.17 Foto: Hartmut Peitsch

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